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Die kirchenungebundene Trauerfeier

 

Wir trauern um einen geliebten Menschen und feiern den Abschied von ihm. Dadurch bringen wir noch einmal unsere Zuwendung zum Ausdruck. Wir wollen uns in Liebe und Würde verabschieden. Wenn er nicht mehr unter uns ist, sollen doch seine Würde und unsere Liebe zu ihm seinen Tod überdauern.

Zugleich mag die Verstorbene selbst schon Vorkehrungen für ihre Beerdigung getroffen haben. Schließlich kann diese Feier auch der letzte Akt der Selbstbestimmung sein. So können wir ihr noch einmal indirekt über ihren Willen und ihre Wünsche in dieser Feier begegnen. Der Ritus ist nicht vorgegeben, sondern wird mit den Wünschen der Verstorbenen und denen der Angehörigen abgestimmt.

All dies kann eine kirchenungebundene Feier sein: Die Würde des Verstorbenen, sein Wille und seine Wünsche begegnen der Liebe seiner Angehörigen und Freunde in der Feier seines Abschieds. Keine Vertröstung sondern Trost. Nicht gegen den Tod ansprechen, sondern aus Trauer und Erinnerung Zuversicht für das eigene Leben schöpfen. Natürlich kann auch eine kirchlich ungebundene Feier biblische Elemente enthalten. Wir können das gerne im Trauergespräch vereinbaren.